Zahnersatz dient der Wiederherstellung der Kaufähigkeit. Die Materialien für Zahnersatz müssen daher ausreichend stabil gegenüber den beträchtlichen Kaukräften und zudem möglichst verschleißfest sein. Bei der Mehrzahl der zahntechnischen Konstruktionen - insbesondere bei der Überbrückung größerer Schaltlücken - kann daher auf die Verwendung von zugfesten Metalllegierungen nicht verzichtet werden. Bei der Betrachtung von Dentallegierungen stehen daher die mechanischen Festigkeitswerte - Härte, Zugfestigkeit, Elastizitätsmodul - und die zahntechnischen Verarbeitungseigenschaften im Vordergrund.
Da reine Metalle nur eine geringe mechanische Stabilität zeigen, werden in der Zahntechnik fast ausschließlich Legierungen, d.h. Mischungen verschiedener Edelmetalle und Nichtedelmetalle, verwendet. Die unterschiedlichen Eigenschaften der Dentallegierungen erklären sich durch das Zusammenlegieren und die Wechselwirkungen dieser Legierungskomponenten. Neben der Festigkeit sind dies vor allem das Schmelzintervall, der thermische Ausdehnungskoeffizient (WAK), die Verarbeitbarkeit und die Mundbeständigkeit.
Das Korrosionsverhalten, d.h. die Ionenabgabe, ist ein Maß für die Mundbeständigkeit. Neben den mechanischen Eigenschaften müssen daher auch die chemischen beachtet werden. BEGO legt hier eine besondere Sorgfalt zugrunde, durch Anlegen von Anforderungen, die über die von internationalen Normen hinausreichen.
Das biologische Verhalten (Körperverträglichkeit, Biokompatibiltät) wird durch aufwendige Prüfungen durch unabhängige Prüfinstitute untersucht. Die Ergebnisse werden durch Biozertifikate dokumentiert.